Bettina Hennig – Ich bin dann mal vegan

Bettina Hennig - Ich bin dann mal vegan

„Glücklich und fit und nebenbei die Welt retten“

So lautet der Untertitel des Buches und ich kann sagen – das Buch führt an diesem Ziel vorbei. Völlig. Nach der Lektüre ist man weder schlauer, noch glaubt man, dass vegan wirklich glücklich und fit macht oder die Welt retten kann. Aber gerade das macht das Buch interessant. Weiterlesen

Sibylle Berg – Der Tag, als meine Frau einen Mann fand

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Vordergründig geht es in diesem Buch nur um Sex. Genauer um den Sex, den man nicht hat. Und die Frage, ob es einem besser ginge, hätte man ihn. Aber auch um Angst, Sehnsucht, Frust, Langeweile, Ekel, Selbsthass und Verzweiflung. Das Buch hat mich zuerst begeistert, dann irritiert – zurück lässt es mich ein wenig ratlos. Aber der Reihe nach… Weiterlesen

Gudmundur Andri Thorsson – In den Wind geflüstert

Thorsson - In den Wind geflüstert

Kann man auf 175 Seiten eine Geschichte erzählen, in der es eigentlich nur um zwei Minuten geht? Zwei Minuten, in denen nichts passiert, außer dass eine Frau mit dem Rad durch den isländischen Küstenort Valeyri fährt? Ja, man kann. Guðmundur Andri Thorsson kann. Weiterlesen

Hanna Johansen – Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte

Hanna Johansen - Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte

„Ich lerne Klavier spielen. Was dieser Satz bedeutet, weiß ich noch nicht. Es gefällt mir, das nicht zu wissen. Dagegen verwirrt mich, was er früher bedeutet hätte.“

Dieser erste Satz faszinierte mich, machte mich neugierig und ich war gespannt, ob diese Faszination das ganze Buch über anhalten konnte. Weiterlesen

Jean-Philippe Blondel – 6 Uhr 41

Jean-Philippe Blondel 6 Uhr 41 HANSER

 

Wenn man eine längere Fahrt mit dem Zug vor sich hat, hofft man vielleicht auf etwas Ruhe, Zeit zum Lesen, zum Rausschauen und um die Gedanken fliegen lassen zu können. Was man meist nicht braucht, sind unangenehme Gerüche, Notbremsungen und Sitznachbarn, die einen ohne Luft zu holen zutexten oder einem zu nah auf den Pelz rücken.

Was man an einem frühen Montagmorgen als beruflich erfolgreiche, selbständige Mittvierzigerin nach einem absolut verkorksten Wochenende bei den langsam dem Altersstarrsinn verfallenden Eltern definitiv nicht braucht, ist ein Ex-Partner, der sich auf den einzig noch frei gebliebenen Platz im Abteil setzt – und sich dieser einzig freie Platz (natürlich!) direkt neben einem befindet. Ein Ex-Freund, mit dem man vor fast dreißig Jahren vier Monate lang liiert war, dem man nach dem finalen Wochenende in London allenfalls noch die Pest an den Hals wünschte und ihn in diesem Leben bitte schön nie mehr wiedersehen wollte. Weiterlesen

#Verschämte Lektüre (15) bei Sätze & Schätze

Es macht immer wieder Spaß, auf dem Blog „Sätze und Schätze“ nach literarischen Perlen zu tauchen. Dabei ist es völlig egal, ob man nach Rezensionen, Zitaten oder Hintergründigem sucht: fündig wird man dort immer.
Vor ein paar Wochen startete Birgit die Reihe der „Verschämten Lektüre“. Dort werden literarische Werke vorgestellt, die man nicht unbedingt als erstes nennt, wenn man nach empfehlenswerter Lektüre gefragt wird – die einem aber aus den unterschiedlichsten Gründen eine schöne Lesezeit beschert haben.
Heute erschien dort ein Beitrag über meine verschämte Lektüre: Weiterlesen

Yessica Yeti – Aus dem Bauch heraus

Yessica Yeti - Aus dem Bauch heraus

„Dies ist ein Buch über zwei Menschen, die ein Kind bekommen und keine Ahnung haben, wie das geht.“

Das ist ein Punkt, der uns vermutlich eint: beim ersten Kind wissen wir alle nicht, wie das wohl gehen soll. Und was tun wir dann, um uns zu informieren und die endlos lange Wartezeit zu überbrücken, bis dieses unser Wunderwerk endlich das Licht der Welt erblickt? Richtig – wir gehen in die Buchhandlung (zumindest die buchaffinen werdenden Eltern unter uns) und schauen uns nach passender Lektüre um. Weiterlesen

Blogger und Schreiberlinge gesucht…

Diese wunderbare Idee vom  Bücherstadt Kurier muss einfach geteilt werden.

Also – ran an den Text – man liest sich!

 

Gemeinsam gestalten wir einen literarischen Adventskalender

Liebe Schreiberlinge, liebe Blogger,

dieses Jahr haben wir uns etwas Besonderes für den Adventskalender überlegt: Jeder, der gerne schreibt, kann den Kalender mitgestalten! Es steht euch frei, was für einen Text ihr schreibt. Das kann eine Kurzgeschichte, ein Gedicht, eine Rezension oder Ähnliches sein. Der Text sollte noch unveröffentlicht sein, damit wir die Leser mit Neuem überraschen können. Spannend bleibt es auch für euch, denn hinter welchem Türchen wir den eingesandten Text veröffentlichen, verraten wir nicht im Voraus – das könnt ihr dann, gemeinsam mit den Lesern, selbst herausfinden!

1. Advent

Schickt uns euren Text (gerne auch mit passendem Bild) bis 28. November an info@buecherstadtkurier.com mit dem Stichwort „Adventskalender“. Gerne könnt ihr eurem Text eine kurze Vorstellung eurer Person anhängen und euren Blog angeben. Diesen verlinken wir im Falle einer Veröffentlichung im Beitrag.

Beachtet bitte: Wenn ihr uns euren Text schickt, gebt ihr euch gleichzeitig damit einverstanden, dass wir das Werk auf unserer Website veröffentlichen dürfen. Die Texte und Bilder sollten frei von Rechten Dritter sein.

Nun aber genug der Worte. Wir wünschen euch viel Spaß beim Schreiben!

Eure Redaktion

 

 

Dorian Steinhoff – Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern

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Wie, bitte,  soll man  eine einzige, zusammenfassende Rezension über eine Sammlung von sieben völlig unterschiedlichen Erzählungen verfassen, bei der jede Erzählung für sich genommen irgendwie besonders ist? Ich versuche es trotzdem:

Wir kennen sie alle, diese Situationen, die diesen gewissen einen Punkt markieren, an dem unser Leben eine andere Richtung einschlägt. Dass wir diesen Punkt oft erst im Nachhinein als solchen erkennen, macht die Sache dabei nicht einfacher. Weiterlesen