Kategorie: Aktuelles

Was macht eigentlich… eine Übersetzerin? Im Gespräch mit Gabriele Haefs

In der Reihe „Was macht eigentlich…” stelle ich in unregelmäßigen Abständen Menschen vor, die mit ihrem Können, ihrem Wissen und ihrer Leidenschaft den Büchern auf und in die Welt helfen. Also Menschen, die Bücher schreiben oder Texte lektorieren; die übersetzen, drucken, verlegen, bebildern, sich um die Pressearbeit kümmern; die Bücher vertreiben, verkaufen oder über das alles schreiben. Heute mit Gabriele Haefs, die schon viele Bücher aus dem skandinavischen Sprachraum ins Deutsche übersetzt hat.
taz2-Gabriele_Haefs©Miguel Ferraz
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Vorbei – meine Leipziger Buchmesse 2015

IMG_0171Vorbei ist sie, die Leipziger Buchmesse 2015. Vorbei auch die obligatorischen und zwangsweise auftretenden Tage danach, die einen in einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Melancholie verharren lassen. Nach-Messe-Blues, so nennt man das wohl. Vorbei geht auch das – und nachdem ich diese eigenartigen Tage erst verstreichen lassen musste, kommt hier nun eine Kurzfassung meines Messebesuchs, in dem ich die Fragen, die mir dazu immer gestellt werden, gerne beantworte. Weiterlesen

Literatur atmen – meine persönliche „Frankfurter Buchmesse 2014“

Vorbei ist sie – die Frankfurter Buchmesse 2014.

Schön war’s. Richtig schön. Schön laut, schön voll, schön aufregend. Aber der Reihe nach: Weiterlesen

The Beauty and the Book Award

Spieglein, Spieglein an der Wand, was ist das schönste Buch im Land?

Welches Buch hat das Cover, das einfach Lust zu Lesen macht? Einen individuellen Satz? Eine aussergewöhnlich wertige Aufmachung? Welches Buch ist so schön besonders, dass man es immer wieder anschauen oder anfassen möchte?

Um diese Frage beantworten zu können, hat die Frankfurter Buchmesse 2014 zusammen mit der Stiftung Buchkunst einen ganz speziellen Preis ausgelobt:

TheBeautyandtheBookAward

Jeder kann mitmachen und sein schönstes Buch einreichen – und mit ein wenig Glück eine Eintrittskarte zur Frankfurter Buchmesse 2014 gewinnen. Die 10 Schönsten werden im Oktober auf einem gesonderten Messestand zu sehen sein und die Queen of Books wird im Rahmen einer Veranstaltung während der Buchmesse geehrt werden.

Also, wer Lust hat, hier gehts zur Abstimmung:

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Viel Spaß beim Auswählen, Voten und natürlich viel Glück!

Kurz und knapp

Gerne stöbere ich auf anderen Blogs und bin immer gespannt, welche Bücher dort gerade besprochen werden und wie die Einschätzungen dazu ausfallen.

Immer wieder mal kommtdie Diskussion auf, wie lang denn die optimale Rezension sein soll. Die Meinungen gehen da weit auseinander – die einen hätten gerne eine ausführliche Inhaltsangabe incl. Vorstellung von Protagonisten und Handlung plus persönlichen Fazits des Rezensenten. Andere wiederum mögen es lieber kurz und knapp. Zu denen zähle ich.

Mir gefällt es nicht, wenn die Besprechungen so dermaßen ausführlich sind, dass ich das Buch eigentlich gar nicht mehr selber lesen muss – oder vielmehr keine Lust mehr darauf habe. Ich kenne Namen, Personen, Handlung und Plot; bekomme Hinweise auf mögliche Zusammenhänge und manchmal sogar sämtlich mögliche Interpretationen. Nein, das ist definitiv zu viel für mich.

Ich will wissen, was das Besondere an dem Buch ist, will die Begeisterung, Empörung oder Enttäuschung des Rezensenten spüren und die Gründe dafür erfahren; will wissen, wie er sich beim Lesen (und vielleicht auch danach) gefühlt oder was das Buch mit ihm gemacht hat.

Das reicht. Der Rest gehört mir. Ich möchte mir selber die Charaktere mit all ihren Facetten  buchstäblich erlesen dürfen,  Handlungsstränge entdecken und das evtl. vorhandene Hintergründige erschließen.

(Allerdings gibt es auch hier eine Ausnahme: ich kenne einen Bloggerkollegen, dessen Buchbesprechungen hätten durchweg die Bezeichnung  „Essay“ verdient. Es ist erstaunlich – aber er schafft es, ein Buch förmlich zu sezieren, eine lange Abhandlung über sämtliche seiner Assoziationen zu verfassen und trotzdem oder gerade deswegen noch mehr Lust auf das Buch zu wecken. Herzlichen Gruß an dieser Stelle an Herrn Flattersatz)

In den modernen Schreiblehrgängen des Creative Writing  wird die Reduzierung des Textes auf das Wesentliche propagiert. Auf das, was wirklich wichtig ist. Und nur noch das. So weit muss man ja nicht gleich gehen.  Aber man könnte durchaus. Aus diesem Grund, und weil ich aktuell zwar viele tolle Bücher gelesen habe, mir aber die Zeit fehlte, sie angemessen zu besprechen,  gibt es zwischendurch hier bei mir ein paar Rezensionen  als absoluten „Short Cut“.

Gemeinsam Lust zu Lesen

Vor ein paar Wochen lud Bloggerkollegin Bibliophilin zu einer spontanen, gemütlichen Leserunde ein. Ich bin der Einladung nur zu gerne gefolgt; erstens gefiel mir der Vorschlag des gemeinsamen Lesens und zweitens hatte das von ihr ausgewählte Buch mein Interesse geweckt:

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Am Wochenende ging es dann los: gemeinsam mit ihr und einer weiteren begeisterten Leserin werden wir uns auf der bibliophilen Facebookseite regelmäßig über unsere Leseerlebnisse austauschen. Es macht wirklich Spaß – und wenn jemand folgen möchte, ist er ebenfalls herzlich eingeladen – und zwar hier.