Schlagwort: Dörlemann

Helle Helle – Färseninsel

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„Ich suche einen guten Ort, um zu weinen. Einen solchen zu finden, ist gar nicht so leicht. Ich bin mehrere Stunden mit dem Bus gefahren, jetzt sitze ich auf einer wackeligen Bank draußen an der Küste.“

Da sitzt sie nun. Alleine, den Rest ihres alten Lebens im Rollenkoffer neben sich. Weil ein angekündigter Orkan aufzieht, wird ein junges Pärchen auf sie aufmerksam und die beiden nehmen Bente, wie die Unbekannte von ihnen nun genannt wird, kurzerhand bei sich auf. Aus der einen Nacht werden ein paar Tage, Weiterlesen

Hanna Johansen – Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte

Hanna Johansen - Der Herbst, in dem ich Klavier spielen lernte

„Ich lerne Klavier spielen. Was dieser Satz bedeutet, weiß ich noch nicht. Es gefällt mir, das nicht zu wissen. Dagegen verwirrt mich, was er früher bedeutet hätte.“

Dieser erste Satz faszinierte mich, machte mich neugierig und ich war gespannt, ob diese Faszination das ganze Buch über anhalten konnte. Weiterlesen

Literatur atmen – meine persönliche „Frankfurter Buchmesse 2014“

Vorbei ist sie – die Frankfurter Buchmesse 2014.

Schön war’s. Richtig schön. Schön laut, schön voll, schön aufregend. Aber der Reihe nach: Weiterlesen

Raija Siekkinen – Wie Liebe entsteht

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… ist das zweite Buch aus meiner Liste, um mir Finnland zu erlesen. Wieder von einer in Finnland sehr erfolgreichen Autorin, wieder ein Buch in erstmals deutscher Übersetzung.

Wer kennt sie nicht – diese eigenartigen Momente, in denen die Zeit verrinnt und gleichzeitig still steht; in denen der Nebel des Vergangenen sich kurz hebt und man gleichzeitig einen Blick auf das in Zukunft Mögliche hat; dieser Moment, in dem alles um einen herum eine ungewöhnliche Schärfe und bisher unbekannte Bedeutung bekommt. Weiterlesen